Im Rahmen des Reportageformats PULS des Bayerischen Rundfunks war ein Filmteam zu Gast auf Schloss Varenholz, um den besonderen pädagogischen Umgang mit jungen Menschen mit ADHS zu beleuchten.
Ausgangspunkt der Reportage war die allgemeine Erfahrung, dass viele Schüler*innen mit ADHS im Regelbetrieb großer Schulen nicht ausreichend wahrgenommen werden und dadurch in ihrer Entwicklung zurückbleiben. Schloss Varenholz zeigt einen alternativen Weg: individuelle Förderung, Beziehungsarbeit und ein pädagogisches Umfeld, das auf die besonderen Bedürfnisse der jungen Menschen eingeht.
Im Mittelpunkt der Reportage steht der 15-jährige Fabian, der mit ADHS lebt. Zwei Tage lang wurde er von Reporter Kevin Ebert begleitet, der selbst ADHS hat. Dabei erhielt das Filmteam authentische Einblicke in Fabians Alltag – vom Schulunterricht über die Freizeit bis hin zur begleitenden Neurofeedback-Therapie, einem neuropsychologischen Trainingsverfahren zur positiven Beeinflussung von Hirnaktivitäten.
Darüber hinaus begleitet die Reportage eine Lehrkraft im Unterricht, lässt sie von ihren Erfahrungen berichten und zeigt, wie individuelle pädagogische Konzepte im Schulalltag umgesetzt werden. Ein besonderer Perspektivwechsel entsteht, als Reporter Kevin selbst eine Unterrichtsstunde vorbereitet und durchführt, die anschließend fachlich reflektiert wird.
Die PULS Reportage, die einen wertvollen Beitrag zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit ADHS, Schule und Jugendhilfe leistet, kann ab sofort auf YouTube unter @pulsreportage oder in der ARD-Mediathek angeschaut werden.
